Damen II zeigen starke Reaktion nach der Pause
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- 27.01.2026
- Von: P. L.
Am Samstag, 24.01.2026, empfingen die Damen II der Hildener Wölfe in der Dr.-Ellen-Wiederhold-Sporthalle den HSV Überruhr IV. Am Ende stand eine 17:25 (7:16)-Niederlage auf der Anzeigetafel, doch insbesondere der Spielverlauf der zweiten Halbzeit zeigte eine deutliche Leistungssteigerung der Wölfe.
Die Gäste aus Überruhr erwischten den besseren Start und nutzten ihre Chancen von Beginn an sehr konsequent. Vor allem in der Anfangsphase fanden sie immer wieder Lücken in der Abwehr und zeigten sich zudem äußerst sicher vom Siebenmeterpunkt. Die Wölfe hielten kämpferisch dagegen, kamen auch selbst zu Toren, hatten jedoch Schwierigkeiten, ihren Rhythmus zu finden.
Im Angriff wurden gute Situationen herausgespielt, allerdings führten gerade in der ersten Halbzeit ungenau gespielte, vermeintlich einfache Pässe zu Ballverlusten, die der Gegner konsequent in schnelle Gegenstöße ummünzte. Auch defensiv fehlte phasenweise der letzte Zugriff, sodass sich Überruhr bis zur Pause auf 7:16 absetzen konnte.
Nach dem Seitenwechsel präsentierten sich die Hildener Wölfe jedoch deutlich verbessert. Die Mannschaft kam mit mehr Energie, höherer Konzentration und sichtbar besserer Abstimmung aus der Kabine. In der Defensive wurde kompakter gearbeitet, die Laufbereitschaft nach hinten stimmte, und im Angriff war eine klare Struktur zu erkennen.
Besonders erfreulich war die Offensivleistung in der zweiten Halbzeit: Durch gutes Zusammenspiel, mehr Bewegung ohne Ball und eine geschlossene Teamleistung erspielten sich die Wölfe zahlreiche gute Torchancen. Auch wenn nicht jeder Abschluss erfolgreich war, zeigte sich deutlich, dass die zuletzt vorhandenen Schwächen im Abschluss zunehmend ausgemerzt werden.
Diese Entwicklung spiegelte sich auch im Spielverlauf wider: Die zweite Halbzeit ging mit 10:9 an die Hildener Wölfe. Die Mannschaft belohnte sich für ihren Einsatz und ließ erkennen, welches Potenzial in ihr steckt, wenn die Abläufe greifen und die Fehlerquote reduziert wird.
Über die gesamte Partie hinweg zeigte das Team eine geschlossene Mannschaftsleistung, ließ sich auch von Rückschlägen nicht entmutigen und arbeitete bis zum Abpfiff konsequent weiter – ein Auftritt, der besonders mit Blick auf die kommenden Aufgaben Mut macht.
