FAQ zur Fusion
Hier erhältst du die Antworten auf die wichtigen Fragen rund zur angestrebten Fusion mit dem TuS 96
Auf den vergangenen Mitgliederversammlungen beider Vereine haben die Mitglieder – nach Vorstellung des Themas durch die jeweiligen Vorstände – einen klaren Auftrag erteilt, die Möglichkeit einer Fusion eingehend zu prüfen.
Die beiden Vereine stehen schon seit vielen Jahren im Austausch und haben sich bei Fragen oder Herausforderungen stets gegenseitig unterstützt. Im Hinblick auf die aktuell geplante Fusion findet seit über einem Jahr ein besonders intensiver und regelmäßiger Austausch statt – in der Regel auf wöchentlicher Basis.
Die inhaltliche Ausarbeitung erfolgt im Wesentlichen durch die Vorstände beider Vereine. Darüber hinaus sind auch Abteilungsleitungen sowie das Präsidium der Hildener AT in den Prozess eingebunden. Begleitet wird die Zusammenarbeit durch zahlreiche Beratungstermine mit dem Landessportbund.
Die gemeinsame Fusionsveranstaltung des TuS 96 Hilden und der Hildener AT ist für den 02. Juni 2026 um 19:00 Uhr in der Aula des Helmholtz-Gymnasiums geplant. (Uhrzeit und Ort vorbehaltlich finaler Bestätigung.)
Die Fusion gilt als angenommen, wenn die Mitgliederversammlungen beider Vereine jeweils separat mit einer Mehrheit von drei Vierteln der anwesenden, stimmberechtigten Mitglieder zustimmen.
Die Fusion – und damit der Start des neuen Vereins – ist zum 01.07.2026 vorgesehen.
Der neue Verein soll den Namen Hilden Sport e. V. tragen - modern, prägnant und offen für alle Sportarten.
Die Vorstände beider Vereine haben eine Agentur mit der Entwicklung eines neuen Logos sowie eines Farbkonzepts beauftragt. Nach einer erfolgreichen Fusionsentscheidung am 02.06.2026 werden verschiedene Vorschläge vorgestellt. Über die finalen Vereinsfarben und das Logo entscheiden anschließend die Mitgliederversammlungen beider Vereine.
Die bestehenden Satzungen beider Vereine stehen einer Fusion nicht entgegen. Für den neuen Verein wird jedoch eine eigenständige Satzung erstellt. Diese wurde bereits in Zusammenarbeit mit dem Landessportbund erarbeitet und soll im Rahmen der Fusionsveranstaltung mit beschlossen werden.
Ja, ein sogenannter Fusionsvertrag ist verpflichtend für jede Vereinsfusion. In diesem werden zentrale und spezifische Vereinbarungen zur Ausgestaltung der Fusion verbindlich festgehalten. Dazu gehört unter anderem eine paritätische Besetzung des Präsidiums (jeweils 5 Vertreter beider Vereine) für die Dauer von zwei Jahren. Ebenso wird geregelt, dass das Vereinsheim des TuS 96 weiterhin vereinsintern genutzt werden soll.
Ziel der Fusion ist es, möglichst viele Verbesserungen für die Mitglieder zu erreichen – bei gleichbleibend hoher Qualität im Sportbetrieb. Im Fokus stehen dabei insbesondere Rahmenbedingungen wie Sportstätten, Trainingszeiten und organisatorische Abläufe. Bestehende, gut funktionierende Strukturen sollen erhalten und weiterentwickelt werden, während an anderer Stelle gezielt Optimierungen vorgenommen werden. Eine zentrale Rolle spielen hierbei die Abteilungsleitungen, da sie die Bedürfnisse, Potenziale und Herausforderungen ihrer jeweiligen Sportbereiche am besten kennen und aktiv in den Prozess eingebunden sind.
Grundsätzlich ist es das Ziel, bestehende Angebote und Trainingszeiten beizubehalten. Einschränkungen soll es nicht geben – vielmehr möchten wir zusätzliche Möglichkeiten schaffen. Perspektivisch könnten sich also sogar weitere Trainingszeiten oder alternative Termine ergeben.
Mögliche Beitragsanpassungen im Rahmen der Mitgliederversammlungen im Frühjahr 2026 stehen nicht in direktem Zusammenhang mit der Fusion, sondern ergeben sich aus den finanziellen Entwicklungen der vergangenen Jahre.
Im Zuge der Fusion werden jedoch gezielt Einsparpotenziale identifiziert und genutzt. In welchem Umfang sich diese langfristig auf die Beiträge auswirken, lässt sich aktuell noch nicht abschließend beziffern. Klar ist jedoch: Die Fusion bietet die Chance, steigende Kosten künftig besser abzufedern und die finanzielle Belastung für die Mitglieder möglichst stabil zu halten.
Grundsätzlich wird zwischen einmaligen Kosten (z. B. für Notarkosten, Kommunikation oder Umstellung von Systemen) und laufenden bzw. indirekten Kosten unterschieden. Beide Vorstände werden die entstehenden Kosten im Rahmen ihrer jeweiligen Mitgliederversammlungen transparent darstellen und erläutern.
Bestehende Vereinsbekleidung kann in einer Übergangsphase von mehreren Jahren weiterhin getragen werden. Dabei sind jedoch die jeweiligen Vorgaben der Sportverbände im Wettkampfbetrieb zu beachten, die je nach Sportart unterschiedlich ausfallen können.
Der Vorstand wird die Abteilungen bei notwendigen Anpassungen unterstützen – auch finanziell –, damit alle Mannschaften und EinzelsportlerInnen weiterhin problemlos am Trainings- und Wettkampfbetrieb teilnehmen können. Parallel stehen wir im Austausch mit den Verbänden, um frühzeitig Klarheit zu schaffen und die entstehenden Kosten transparent darzustellen.
Eine Fusion bietet grundsätzlich ein erhebliches Einsparpotenzial. Synergien entstehen insbesondere in Bereichen wie Verwaltung, Einkauf, Infrastruktur und Organisation, wodurch Doppelstrukturen reduziert und Ressourcen effizienter genutzt werden können.
Ziel ist es, diese Einsparungen gezielt einzusetzen – etwa zur Stabilisierung der Beiträge, zur Verbesserung der sportlichen Angebote oder zur Weiterentwicklung der Infrastruktur.
Beide Vorstände werden die konkreten Einsparpotenziale und deren Verwendung im Rahmen ihrer jeweiligen Mitgliederversammlungen transparent darstellen und erläutern.
