Hildener Allgemeine Turnerschaft

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Die Frauen und die Masters in Ratingen: Wenn Freud und Leid nahe beieinander liegen

Nachdem die Masters in Sassenberg überraschend den 2. Platz erobern konnten, stand am 8. September in Ratingen der Abschluss der NRW-Masterliga an. Die Zeichen standen vor dem Lauf schlecht. Volker war verhindert, für Ulli sollte es nach langer Verletzungspause der erste Wettkampf der Saison sein und Jürgen sowie Oke hatten vor wenigen Wochen ihren Saisonhöhepunkt bereits erreicht.

Aufgrund der spannenden Tabellenkonstellation verschob Jürgen seinen Besuch auf der Internationalen Funkausstellung in Berlin um einen Tag, um den ausgefallenen Volker zu kompensieren. Schon bei der Startaufstellung wurde klar: Die Gegner standen mit Bestbesetzungen bereit, so dass die Hildener nicht damit rechnen konnten einen Podiumsplatz zu halten. Mit Platz 10 schlugen die Itterstädter sich dennoch recht gut. Dann begann das Zittern auf die Gesamt-Ergebnisliste. Am Ende gewann das Team die Bronzemedaille mit zwei Punkten Abstand auf den Vierten und stand voller Stolz auf dem Treppchen.

Weniger erfolgreich verlief die Saison der Regionalliga-Frauen. Im letzten Wettkampf galt es daher lediglich den Abstieg aus der Regionalliga zu verhindern. Wie üblich ging die Mannschaft ein weiteres Mal in neuer Besetzung an den Start. Kathrin, die sich in gutem Trainingszustand befindet, Patricia, die ihre erste Kurzdistanz überhaupt absolvierte und Claudia, die leicht angeschlagen ins Rennen ging, warfen in Ratingen alles in die Waagschale.

Obwohl die Damen mit dem 12. Platz die beste Platzierung der Saison erreichten, konnten sie den Abstieg nicht mehr verhindern. Das Team schließt die Saison auf Platz 18 der Gesamtwertung ab und startet nächstes Jahr in der Oberliga.