Hildener Allgemeine Turnerschaft

Hildener Allgemeine Turnerschaft

Triathleten in Metz, Frankreich

Teile der Triathlon-Abteilung gehen beim 24-Stunden-Rennen in Frankreich ans Limit

Am 7. Juni 2019 brechen vom Parkplatz der Hildener AT sieben motivierte Mountainbiker mit zwei Autos und dem brandneuen Clubhänger, der mit vielen Rädern beladen ist, nach Frankreich auf.

Nach wenigen Stunden hatte man sowohl die Grenze Luxemburgs als auch die Grenze Frankreichs passiert und alle waren voller Vorfreude auf die nächsten Tage. Nach kurzer Absprache beider Autos hat man das Wettkampfgelände nach etwa sechs Stunden Autofahrt gefunden. Gegen 21:15 Uhr haben wir dank der Hilfe des französischen Vereinskollegen Eric unseren Zeltplatz erreicht, denn es ist kein gewöhnlicher Wettkampf, sondern ein 24-Stunden-Rennen! In der Abendsonne bauten wir unsere Zelte also noch mit etwas Licht auf. Am nächsten Morgen blieb noch ein bisschen Zeit, da der Wettkampf erst um 14:00 Uhr startet.

Tim und Ben nutzen die Zeit nach dem typisch französischen Frühstück mit Baguettes, um sich erste Eindrücke der Strecke zu verschaffen und diese hinterließen vor allem bei den beiden Jüngsten Eindruck.

So nahm der Tag seinen Lauf. Der Start rückte näher und die Nervosität wuchs stetig. Henry, der Startfahrer der Hildener, bastelte noch Flatterband, passend zum Thema des Wettkampfes, Revolution, an sein Fahrrad. Als es dann endlich soweit war versammelten sich viele Teilnehmer und Zuschauer um den Start, welcher etwas außerhalb des Geländes auf einer Wiese war. Es wurde von zehn (natürlich auf französisch) runtergezählt und plötzlich rannten die mehr als 700 Startfahrer los, Gänsehaut pur bei den Fahrern als auch bei den Zuschauern. Nachdem sich die Fahrer eingeordnet hatten, konnte Henry seine Runde in einer sehr guten Zeit, nämlich in etwa 60 Minuten beenden. Nach ihm folgten die anderen Starter. Nachdem alle Hildener einmal gefahren waren, wurde es langsam dunkel, jeder verpflegte sich und Tim und Ben konnten sich schlafen legen. Doch auf die Erwachsenen wartete eine lange Nacht. Sie sind mit Lampen die ganze Nacht lang gefahren und wurden erst gegen 5:30 Uhr morgens von den Kindern abgelöst und konnten sich so zumindest etwas Schlaf gönnen bis sie ab dem Vormittag erneut ranmussten. Den Abschluss machte Tim als er gegen 14:30 im Ziel ankam. Das Team hatte dank des Einsatzes von jedem Teilnehmer auf einer technisch sehr anspruchsvollen Strecke 23 Runden bewältigt.

Nach dem leckeren Abendessen machte sich das Team in Kolonne wieder auf nach Hilden und so ging für alle Teilnehmer nach zwei Tagen gegen 22:00 Uhr ein unvergessliches Wochenende zu Ende.